Rheinische Energie AG schafft
fristgerechte Umstellung dank i-effect®
Die Liberalisierung des deutschen Energiemarktes verpflichtete
die Energieversorger zu einer kompletten Umstellung des Datenaustausches
auf den UN/EDIFACT Standard. Neue gesetzliche Bestimmungen und die Notwendigkeit,
sich dem Wettbewerb in
einem offenen Markt zu stellen, erforderten eine flexible Lösung, die
die Rheinische
Energie AG (rhenag) mit i-effect® realisieren konnte.
Rheinische Energie AG (kurz: rhenag) - 1872 in
Köln gegründet - ist ein etablierter Regionalversorger und gleichzeitig spezialisiert auf Kooperationen mit Kommunen und Stadtwerken.
Mit 41.000 Strom- und 85.000 Gaskunden ist die rhenag ein wichtiger Energieversorger im
rheinischen Ballungsgebiet. Hinzu kommen noch ca. 100.000 Bewohner die durch die rhenag mit Wasser versorgt werden.
Neben der von der Regulierungsbehörde geforderten Sparte Strom wurde zum 01.08.2008 die Sparte Gas reguliert.
Die Frist der Bundesnetzagentur (ehemals RegTP) die Kommunikation aller Energieversorger zum 1.8.2007 umzustellen stand. Im Zuge der Liberalisierung
des Energiemarktes waren alle Stromversorger in Deutschland verpflichtet ihren Datenaustausch untereinander auf den UN/EDIFACT Standard zu vereinheitlichen.
Demnach mussten zunächst An- und Abmeldungen der Netznutzung sowie Zählerstände im
EDIFACT Format übermittelt werden, später auch Netznutzungs-abrechnungen und Zahlungsavise.
Damit wurde nun Diskriminierungsfreiheit, Transparenz und Wettbewerbsoffenheit beim Lieferantenwechsel gewährleistet. Um den energiewirtschaftlichen Rechtsvorschriften Folge
zu leisten und die Unternehmensstrategie in der IT neu abzubilden, musste eine EDI-Software eingeführt werden.
Bei der Suche nach der geeigneten Integrationssoftware
testete rhenag unter anderem auch die EDI-Lösung i-effect
® – mit überzeugendem Ergebnis: volumenunabhängig, leicht zu pflegen und mandantenfähig.
Ein wesentlicher Aspekt lag hierbei in der automatisierten Abwicklung von Geschäftsprozessen durch
EDI sowie der Erstellung und Versendung von Kundenrechnungen. Zudem musste eine problemlose
Erweiterung möglich sein, da bei der großen Anzahl an Kommunikationspartnern und der zusätzlichen Liberalisierung des Gasmarktes zum 1.8.2008 weitere Anforderungen sowie ständige
Änderungen zu erwarten sind. Die modulare Lösung i-effect
® ermöglicht den automatisierten Datenaustausch über unterschiedliche
Kommunikationskanäle, die Konvertierung von allen UN/EDIFACT Nachrichtentypen und Subsets sowie die Verarbeitung von Spool-Daten in alle
gängigen Datei-Formate. Das erleichtert es, unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse flexibel einzurichten und abzubilden.
Für das eigene Rechenzentrum der rhenag wurde nun i-effect
® eingesetzt. Eine kostenintensive und meist sehr unflexible Outsourcing-Lösung
stand bei der Projektleiterin Martina Kühnel nicht zur Debatte. „Das Produkt musste alle unsere Anforderungen erfüllen und dabei ein gutes Preis-Leistungsverhältnis
bieten.“ Der Energiedienstleister kann mit i-effect
® die Unternehmensprozesse entsprechend den Deregulierungsanforderungen gezielt auf die Zusammenarbeit
mit anderen Marktpartnern aufsetzen und künftig - im Zuge weiterer Auflagen - flexibel
anpassen. „Besonders überzeugt hat uns diese Lösung, da sie direkt auf der System i (iSeries/AS400) implementiert werden konnte“, sagt die Projektleiterin Martina
Kühnel “und somit keine Investitionen in Hardware-Komponenten für die Kommunikation aufgewendet werden mussten.“ „Dadurch, dass viele Kommunikations-partner die Vorgaben
unterschiedlich interpretieren, ergeben sich aber immer wieder neue Anforderungen und Änderungen. Diese konnten bisher von uns oder den Mitarbeitern der Fa. menten GmbH schnell
und kompetent bearbeitet werden.“ Die Branchenlösung stärkt die Leistungsfähigkeit und Spezialisierung der bundesweit tätigen rhenag.
Die Abrechnungssysteme tauschen täglich tausende strukturierter
Meldungen wie Stammdaten von Kunden, Verträgen, Zählpunkten
sowie An- und Abmeldungen zur Netznutzung automatisch aus.
Insgesamt werden mit i-effect
® etwa 9.000 EDIFACT Nachrichten täglich durchgängig organisiert und abgewickelt. „Ein weiterer Vorteil ist die Vielfältigkeit von i-effect
®. Wir haben mittlerweile viele Module im
Betrieb deren Einsatz ursprünglich nicht geplant war. Bei einigen neuen Herausforderungen und auch Auflagen durch die Regulierungsbehörde konnten wir feststellen, dass die Lösung bereits
vorhanden war“, fügte sie hinzu. Das gilt vor allem bei der Konvertierung von Spool-Druckerströmen.
Jeden Monat wird aus dem Abrechnungssystem heraus eine Spool-Datei mit ca. 32.000 Einzelseiten generiert, anschliessend mit dem i-effect
® *SPOOL Modul aufgesplittet und in das PDF Format
konvertiert. Die PDF-Rechnungen werden zukünftig automatisiert über
E-Mail direkt an die Kunden versendet oder zu einem Druckdienstleister zum Ausdruck weitergeleitet.
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