Lexikon
Wenn der CEO seine Daten nur noch per AS2 verschickt statt via FTP oder OFTP, um dem aktuellen EDI zu entsprechen, dabei AES oder DES anwendet und im Sinne der PGP seine Signatur an Businesspartner verteilt - dann wird es Zeit für den einen oder anderen Blick in unser i-effect®-Lexikon.A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
RSA
Abkürzung für die Erfinder Ron Rivest, Adi Shamir,und Leonard Adleman; von Ron Rivest stammt auch RC4).
Häufig verwendetes Verschlüsselungsverfahren. Der RSA-Algorithmus ermöglicht die Ver- und Entschlüsselung von Daten mit einem Paar zusammengehöriger Schlüssel, von denen der eine geheim gehalten (privater Schlüssel) und der andere der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird (öffentlicher Schlüssel). Was mit dem einen Schlüssel verschlüsselt wird, kann nur mit dem anderen wieder dechiffriert werden.
Bis zur Entwicklung von RSA beherrschten symmetrische Verfahren (mit nur einem geheimen Schlüssel, wie beispielsweise DES) die verschlüsselte Kommunikation.
Das RSA-Verfahren führt zu einer erheblichen Vereinfachung der im Vorfeld der Verschlüsselung erforderlichen Verteilung der Schlüssel an alle beteiligten Kommunikationspartner, was für die Absicherung von Transaktionen im Internet von essenzieller Bedeutung ist.
Bis heute ist RSA der wichtigste Vertreter der asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren. Er wird weltweit in Internet-Sicherheitsprotokollen wie IPSec und SSL eingesetzt.
RSA wird auch bei PGP, der SSH und beim HBCI verwendet.



