Lexikon
Wenn der CEO seine Daten nur noch per AS2 verschickt statt via FTP oder OFTP, um dem aktuellen EDI zu entsprechen, dabei AES oder DES anwendet und im Sinne der PGP seine Signatur an Businesspartner verteilt - dann wird es Zeit für den einen oder anderen Blick in unser i-effect®-Lexikon.A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
SAN
Als Storage-Area-Network (SAN, dt. Speichernetzwerk) bezeichnet man im Bereich der Datenverarbeitung ein Netzwerk zur Anbindung von Festplattensubsystemen und Tape-Libraries an Server-Systeme.
Ein Storage Area Network (SAN) ist ein Netzwerk zwischen Servern und von ihnen genutzten Speicherressourcen. Damit ist es prinzipiell anders als ein Local Area Network (LAN). Der Datenverkehr in einem SAN besteht hauptsächlich in der Übertragung blockbasierter Daten. Blockbasierte Datenzugriffe werden in der Kommunikation zwischen Rechnern und deren Festplatten (ATA und SCSI) verwendet. Bei einem blockbasierten Datenaustausch werden durch den Rechner einzelne Datenblöcke von einer Festplatte angefordert (Beispiel: „Block 6001 von Festplatte 4“). Im Gegensatz dazu werden bei einem dateibasierten Datenaustausch über CIFS oder NFS ganze Dateien angefordert (beispielsweise: „Datei /home/user/readme.txt“) oder Ausschnitte aus Dateien. In den meisten SANs wird das SCSI-Kommunikationsprotokoll verwendet, das auf Fibre Channel (FC) oder iSCSI als Transport-Protokoll aufsetzt.
SAP AG
Die SAP AG ist der größte europäische und weltweit viertgrößte Softwarehersteller. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software für Unternehmen zur Abwicklung der gesamten Geschäftsprozesse eines Unternehmens, darunter Buchhaltung, Logistik und Personalwesen.
SAP ERP (Software)
SAP ERP ist das Hauptprodukt des deutschen Software-Unternehmens SAP AG, das es seit 1993 vertreibt. ERP steht für Enterprise-Resource-Planning oder Unternehmens-Informationssystem, womit alle geschäftsrelevanten Bereiche eines Unternehmens im Zusammenhang betrachtet werden können.
Bis Dezember 2003 wurde das Produkt unter dem Namen SAP R/3 geführt, bis 2007 unter mySAP ERP. SAP ERP unterscheidet sich von R/3 vor allem dadurch, dass es auf SAP NetWeaver aufbaut: integrale Bestandteile können in ABAP und in Java implementiert sein, und neue Funktionsbereiche werden häufig nicht mehr als Teil des bisherigen ERP-Systems, mit teils eng untereinander verknüpften Bestandteilen, erstellt, sondern als eigenständige Komponenten oder gar Systeme.
SAS
Serial Attached SCSI (SAS) ist eine Computerschnittstelle, die 2004 die Nachfolge der bisherigen parallelen SCSI-Schnittstelle antrat. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist SAS eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Auf der Bitübertragungsschicht arbeitet SAS seriell mit einer Übertragungsrate von 3 Gbit/s (erste Ausbaustufe, 2004), 6 Gbit/s (zweite Ausbaustufe, 2009) oder 12 Gbit/s (dritte Ausbaustufe, voraussichtlich 2013).
SAVF
Spezielle Sicherungsdatei, die es ermöglicht, iSeries-Objekte in savefiles zu sichern und jederzeit auch auf anderen iSeries wiederherzustellen.
SCS
Ein SNA character string (SCS) hat eine relativ einfache Struktur, bestehend aus einem 1-byte hexadezimalen Kontrollcode gefolgt von den zu druckenden Daten. Von Druckanwendungen können mehrere Kontrollcodes in einen SCS eingefügt werden, um bestimmte Outputformate zu erhalten. Der SNA character string wird in physischen Einheiten von 256 bytes zum Drucker geschickt.
SHA-1
Der Begriff sicherer Hash-Algorithmus (vom Englischen ´secure hash algorithm´), kurz SHA, bezeichnet eine Gruppe standardisierter kryptographischer Hash-Funktionen. Diese dienen zur Berechnung eines eindeutigen Prüfwerts für beliebige elektronische Daten. Meist handelt es sich dabei um Nachrichten. Es gilt als praktisch unmöglich, zwei verschiedene Nachrichten, auch Kollisionen genannt, mit dem gleichen SHA-Wert zu finden.
SMTP
Abkürzung für Simple Mail Transfer Protocol, also ein (einfaches) Protokoll, welches zum Transfer von E-Mail zwischen verschiedenen Internetservern dient.
SMTP wird weltweit beim E-Mail-Verkehr eingesetzt, allerdings nur in eine Richtung, nämlich nur beim Verschicken von E-Mail.
Für das Abrufen von E-Mail ist SMTP ungeeignet und es kommen andere Protokolle wie z.B. POP3 oder IMAP4 zum Einsatz.
SQL
SQL (Structured Query Language) ist eine Abfragesprache für relationale Datenbanken mit einer relativ einfachen Syntax, die an die englische Umgangssprache angelehnt ist. SQL stellt eine Reihe von Befehlen zur Definition von Datenstrukturen nach der relationalen Algebra, zur Manipulation von Datenbeständen (Anfügen, Bearbeiten und Löschen von Datensätzen) und zur Abfrage von Daten zur Verfügung.
Viele bekannte Datenbanksysteme wie DB2, Microsoft SQL Server, MySQL, Oracle, PostgreSQL und neueren Versionen von Access implementieren Teile des SQL Sprachstandards.
SSL
Secure Sockets Layer (SSL) bzw. sein Nachfolger Transport Layer Security (TLS) ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur Datenübertragung im Internet.
Im TCP/IP Modell ist SSL oberhalb der Transportschicht (zum Beispiel TCP) und unter Anwendungsprotokollen wie HTTP oder SMTP angesiedelt.



