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OFTP2

EDI-Kommunikation in Zukunft auch ohne ISDN

EDI-Kommunikation ist in vielen Industriebranchen heute Standard. Die verwendeten Internetverbindungen basieren allerdings noch häufig auf der veralteten ISDN-Infrastruktur. Die Deutsche Telekom hat nun offiziell angekündigt, ISDN bis Ende 2018 komplett abzuschalten. Für Unternehmen die noch auf diesem Standard aufbauen ergibt sich aus der ISDN-Abschaltung die Notwendigkeit, ihre Kommunikationsprotokolle rechtzeitig umzurüsten. Unser Softwaremodul i-effect *OFTP2 bietet die optimalen Voraussetzungen, um einen reibungslosen Wechsel von ISDN auf eine IP-basierte Kommunikation durchzuführen.

OFTP2 in der Automobilbranche

Rund 300.000 deutsche Unternehmen mit EDI-Kommunikation betroffen

In Deutschland setzen Schätzungen zufolge momentan rund 300.000 Unternehmen den ISDN-Standard zur EDI-Kommunikation ein und sind von der Abschaltung betroffen, an die wiederum unzählige unternehmenskritische IT-Systeme.

Die Einführung eines neuen Kommunikationswegs will gut geplant, technisch sicher und für Unternehmen wirtschaftlich gestaltet sein. Die Übergangszeit bis 2018 ermöglicht hierbei Investitions- und Planungssicherheit für IT-Abteilungen. Dadurch können Extremfälle die, die gesamte Produktion, die Logistik, den Einkauf oder die Verwaltung lahmlegen, verhindert werden. Die EDI-Kommunikation ist heutzutage vielfach mit ERP-Systemen verknüpft, mit denen die Unternehmen ihre gesamte Automatisierung steuern.

Ein typisches Beispiel ist die Automobilbranche. Dort wickeln Hersteller und Zulieferer den gesamten Produktions- und Lieferprozess über diese Schnittstellen ab. Sobald die großen Konzerne ihre EDI-Kommunikation auf andere Datenformate umrüsten, löst dies unweigerlich eine Kettenreaktion bei Zulieferern aus. Denn die älteren Systeme sind mit den neuen Anwendungen nicht mehr kompatibel, was zu erheblichen Problemen im B2B-Austausch führen kann.

Unsere Softwarelösung i-effect *OFTP2 will diese gut eingespielten und hoch sensiblen Prozesse nicht verändern, sondern baut auf den vorhandenen Protokollen auf. Die Automobilbranche hat bereits vor Jahren für den Datenaustausch zwischen den Firmen ein eigenes B2B-Protokoll entwickelt: OFTP. Da sich OFTP in der Praxis als sehr zuverlässig erwiesen hat, haben auch andere Industriezweige wie der Chemiebereich, der Bankensektor und das Transportwesen auf diese Lösung zurückgegriffen. Unser Modul i-effect *OFTP2 erweitert den Funktionsumfang der Schnittstelle OFTP und passt die Leistungen nach der ISDN-Abschaltung an moderne Internetverbindungen an.

Vorteile von OFTP2

Das Modul verfügt über zahlreiche Verschlüsselungstechnologien, mit denen sich ein sicherer Datentransfer gewährleisten lässt. Technisch gesehen funktioniert dies über die Implementierung des hybriden Verschlüsselungsprotokolls TLS 3.0.

OFTP2 Sicherheitsoptionen

In der simpelsten Variante verwendet das Protokoll einen Schlüssel für die Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Wenn Sie dies wünschen, kann i-effect *OFTP2 die Kommunikation auch durch Zertifikataustausch regeln. Diese umfasst eine komplette Leitungs- und Datenverschlüsselung, dazu benutzt das Modul das X509-Format. OFTP2 bietet zudem eine automatische Übertragungsfortsetzung, wenn es zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Verbindung kommt. Dadurch eignet sich das Modul auch für Datentransfer nach dem Push- oder Pull-Model.

Alternative AS2 oder AS4

Die Kommunikation über AS2 ist seit langem bei Unternehmen und Behörden als B2B-Schnittstelle erprobt. Auch hier liefert i-effect eine Lösung für Internetverbindungen, die von der ISDN-Abschaltung betroffen sind. AS4 ist wiederum die jüngste Fortentwicklung von AS2. AS4 verbindet AS2 mit dem WS-*-Protokollstack, indem es Elemente von ebMS v3.0 einsetzt und die Spezifikationen für Sicherheit, Transfer, Datenpakete und Tauschmuster erweitert.

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